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para 10. 04. 2017:            

Nachdem der neue Gesetzesvorschlag über die Novellierung der Luftverkehrsordnung (kurz LuftVO genannt, den Bundesrat passiert hat, ist er nun in Kraft.

ACHTUNG: Viele Inhalte sind neu und gelten auch für unseren Flugbetrieb. Hier die Info von unserem Verband DMFV, die wir hier ein wenig zusammengefaßt darstellen:

Grundsätzliche Änderungen für die MFG:

1. Nachtfliegen ist jetzt immer erlaubnispflichtig
2. Fliegen über Menschenansammlungen sind jetzt immer erlaubnispflichtig (Sicherheitsabstand 100m) (hier detaillierte Infos dazu)
3. Flughöhe von über 100 Meter über Grund außerhalb unseres Platzes nur mit Kenntnisnachweis. 
4. Kenntnisnachweis für alle Modelle mit mehr als 2 Kg beim Fliegen außerhalb unseres Platzes und einer Flughöhe > 100 Meter über Grund
5. Multikopter dürfen immer und überall nur noch bis zu 100 Meter hoch fliegen  
6. Kennzeichnungspflicht besteht für Modelle ab 250 Gramm
7. Flugverbot in Wohngebieten (Ausnahme: Einverständnis des Grundeigentümer für Start- UND Überflugsgrundstück!).
8. Fliegen in Kontrollzonen verboten (Ausnahmen sind möglich; siehe detaillierte Beschreibung des DMFV)
9. Flugverbot über besondere Anlagen (siehe detaillierte Beschreibung des DMFV)
10. Jugendliche unter 14 Jahren dürfen außerhalb unseres Modellflugplatzes keine Flugzeuge mit mehr als 2 Kg Fluggewicht fliegen
11. Das FPV-Fliegen wurde leicht verändert (siehe Punkt unten)

Grundsätzliches für die MFG:
Die Flughöhenbegrenzung auf 300 Meter bleibt auf unserem Platz bestehen.

Grundsätzliches bleibt wie früher für alle Modellpiloten bestehen:
Ein Flugvorbot gilt für alle Modelle in einer Entfernung bis zu 1,5 km zu Wohngebieten und auf/um Flugplätzen.
Für das Wildfliegen gilt weiterhin nur die Starterlaubnis vom Grundstückseigentümer.

Hangfliegen:
Ein Kenntnisnachweis ist erforderlich, wenn Flugmodelle mit mehr als 2 Kg ODER höher als 100 Meter (über Grund) geflogen werden

FPV-Fliegen:
(Fliegen per Videobrille oder per Monitor)
Unter 30 Metern Höhe erlaubt, wenn das Modell 
nicht schwerer als 250 Gramm ist
Bei Betrieb über 30 Meter Flughöhe oder über 250 Gramm Fluggewicht bleibt es bei der Pflicht, ein Lehrer-Schüler-System einzusetzen, welches es dem „Lehrer“ ohne Videobrille ermöglicht, jederzeit die Steuerung zu übernehmen.

Kenntnisnachweis:
Der Kenntnisnachweis beinhaltet eine Einweisung über die für Flugmodelle einschlägigen Rechtsgrundlagen und über die örtliche Luftraumordnung. Der Einweisungsbescheid (häufig auch als Kenntnisnachweis bezeichnet) ist erst ab dem 1. Oktober 2017 verbindlich vorgeschrieben und gilt ab einem Alter von 14 Jahren. Hier geht es zum Antrag.

Kennzeichnugnspflicht:
Die Kennzeichnungspflicht gilt für Modelle ab 250 Gramm und ist erst ab dem 1. Oktober 2017 verbindlich vorgeschrieben. Sie erfordert, dass der Eigentümer eines Flugmodells an sichtbarer Stelle seinen Namen und seine Anschrift in dauerhafter und feuerfester Beschriftung an dem Modell anbringen muss.

Info für alle nicht vereinsgebundenen Piloten:
Bei dem neuen Gesetz gibt es für Vereinsmitglieder, die auf einem zugelassen und abgenommenen Modellflugplatz fliegen, einige Erleichterungen, bzw. Ausnahmen (Punkte 3, 4, 10 und 11). Daher macht es Sinn, sich einem Verein anzuschliessen, der einen Platz mit einer amtlichen Aufstiegserlaubnis besitzt, wie z.B. die Modellfluggruppe Barsinghausen e.V..

Hinweis: Eine Vereinsmitgliedschaft ist keine Einschränkung, im Gegenteil! Hier kannst du mehr erfahren, wenn du bei uns eintreten möchtest. Wenn du im Raum Hannover einen Modellflugvereine suchst, schau mal hier rein.


 

Weitere Infos findet ihr hier:

Mitteilung vom DMFV (mehr Infos auch auf der Webseite des DMFV)
 

 

 

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